Strategische Handlungsmuster
Wir erleben bundesweit immer wieder, dass strategische Handlungsmuster im Hilfe- und Rechtssystem immer sichtbarer zu negativen Lasten von Pflegefamilien angewandt und umgesetzt werden.
Häufige immer wiederkehrende falsche Vorwürfe werden den engagierten und aufopferten Pflegefamilien negativ zur Last gelegt und somit stigmatisiert.
Wir erkennen erneut die „Standard-Begriffe“ für die negativen und falschen Vorwürfe verglichen und ermittelt. Diese werden sehr häufig in Stellungnahme und Schriftsätzen immer wieder verwendet und umgesetzt.
Auszugsweise auf Basis eines veralteten Sachverständigengutachtens aus dem Jahr 2024 werden Zitate als wiederkehrendes Druckmittel den Pflegeeltern vorgeworfen und als Begründung herangezogen.
Wir haben erkannt, dass es um
- die Demütigung der Pflegeeltern geht,
- die Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Pflegeeltern,
- die Stigmatisierung der Pflegeeltern geht
- die Herausnahme der Pflegekinder angedroht wird
- und somit das Ansehen der Pflegeeltern systematisch in eine Negativspirale geführt wird.
Wir fragen uns, wie es kann es sein, dass der mediale Aufruf der Jugendämter „Pflegeeltern dringend gesucht!“ in dem vorgenannten Kontext in so einen abwertenden Dissens in der Zusammenarbeit mit engagierten und aufopfernden Pflegeeltern und damit in eine Negativspirale geraten?
Damit werden engagierte Pflegeeltern „entsorgt„, wenn sie für das Hilfesystem die Pflegeeltern als „unbequem“ kategorisiert und das „Problem Pflegeeltern“ mit solchen strategischen Methoden, wie Androhung einer Inobhutnahme oder die Ausrufung einer akuten Kindeswohlgefährdung gelöst wird.
Kein Wunder, das sich kaum noch neuen Pflegeeltern finden und man stattdessen auf die Schaffung von finanziellen Anreize zur Akquise wirbt, um im Umkehrschluss später in gerichtlichen Verfahren dann den Pflegeeltern finanzielle Bereicherung zur Last legt.
Wir haben ein anderes Verständnis und Wahrnehmung für eine positive kommunikative und kooperative Zusammenarbeit, die auf wertschätzender Zusammenarbeit von Pflegefamilien, beruht auch dann wenn es mal „Disharmonien“ gibt.
Wir erkennen und richten den Mittelpunkt auf das Pflegekind und sehen den Bedarf des Pflegekindes und fordern diese bei Bedarf auch ein.
Dies wird den Pflegefamilien im Umkehrschluss als „kämpferisches Verhalten„, das „Kind krank machen“ oder „zu viele Diagnostiken am Kind“ attestiert und in Stellungnahmen und gerichtlichen Schriftsätzen zur Last gelegt.
Wir leben tagtäglich mit den Pflegekindern zusammen und wir wissen, was die Pflegekinder brauchen und nehmen jede Beobachtung und Auffälligkeiten insbesondere vor und nach Umgangskontakten mit der Herkunftsfamilie wahr.
Wir verschließen nicht die Augen davor, sondern geben den Pflegekindern Rückhalt und einen sicheren Hafen in Pflegefamilien und sprechen die Reaktionen der kindlichen Schutzbedürfnisse aus. Diese werden sehr gerne von vielen Fachkräfte verharmlost oder ignoriert werden.
Beispielsweise:
- Pflegeeltern haben eine starke Abwehrhaltung gegenüber der Herkunftsfamilie.
- Pflegeeltern haben wenig Verständnis für die Erweiterung von Umgangskontakten mit der Herkunftsfamilie.
- Pflegefamilie hat Angst, dass die Pflegekinder zur Herkunftsfamilie zurückgeführt werden, wenn die Umgangskontakte erweitert werden.
- Pflegeeltern reichen häufige Begutachtung für die Pflegekinder ein, weil die Pflegeeltern „die Angst umtreibt“ und deshalb lassen die Pflegeeltern die Pflegekinder mit weiteren Testungen und Diagnostiken begutachten, um somit einen erhöhten Förderbedarf für die Pflegekinder bescheinigt zu bekommen.
- Pflegeeltern setzen somit die Pflegekinder unnötige Belastungen wegen solchen zusätzlichen Terminen für die Begutachtung aus.
Fazit:
- Wenn die Pflegeeltern ihren „Kurs“ beibehalten, dann steht eine Herausnahme der Pflegekinder (Inobhutnahme) aus der Pflegefamilie wegen ernstzunehmender Loyalitätskonflikte an.
- Die Einhaltung eines weiteren Sachverständigengutachtens verspricht keine neuen Erkenntnisse diesbezüglich und erscheint eher als ein „Spiel auf Zeit.“
Es kann jede Pflegefamilie eines Tages treffen, die von solchen Vorwürfen in Pflegefamilien konfrontiert werden und sich somit hilflos und ohnmächtig fühlen.
„Wir sind nicht einer – wir sind viele!
Wir sind der Fokus: Unberechtigte Kindeswohlgefährdung in Pflegefamilien und Erziehungsstellen und unser Motto lautet: Hinhören.Aufklären.Handeln.“
